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o.T., aus der Werkgruppe Freude. Schmerz. Leidenschaft. Verletzlichkeit. 70 x 50 cm, Kohle auf Papier
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GALERIE BASSENGE
AUKTION 99 - Frühjahr 2012
Moderne Kunst Teil I
Sa., 2.6.2012, 15.00 Uhr
Vorbesichtigung Moderne Kunst:
Rankestr. 24 • 10789 Berlin (Nähe Breitscheidplatz)
Do., 24.5.2012 - Do., 31.5.2012, 10.00 - 18.00 Fr., 1.6.2012, 10.00 - 16.00
Geist auf alles Fleisch
Der Betrachter blickt in das maskenhaft-exotische Gesicht einer dunkelhäutigen Schönheit. Große Farbflächen und schnelle Pinselstriche geben eine Ahnung ihrer Mimik, skizzieren ihre Augenbrauen, einen breiten Nasenrücken und ein Tuch, das um ihren Kopf geschlungen ist.
In der kommenden Frühjahrsauktion 2012 der Galerie Bassenge schreitet die Zeitgenössische voran und initiiert kulturelle Prozesse.
Die Besucher können zwei Gemälden und drei Kohlezeichnungen der Berliner Künstlerin und Stifterin Isabella Gabriel Niang begegnen. Mit dem Titel „Freude. Schmerz. Leidenschaft. Verletzlichkeit“ gehören die Kohlezeichnungen zu einem über Jahre entstandenen Zyklus. Existentielle, emotionale Befindlichkeiten in kraftvollen, sehr dynamischen und bis an den Punkt der Auflösung gearbeitete Figurationen reflektieren die verschiedenen Zustände des menschlichen Wesens.
Die Erlöse der Gebote fließen in die weitere Arbeit der Stiftung Internationales Forum und Vorbereitungen für das kontinenteübergreifende, interkulturelle Projekt „ANNÄHERUNG“ Senegal-China-Deutschland 2013 zum Stiftungsthema „Die Kunst und ihre Macht“.
Geist auf alles Fleisch. Ausgelotet wird, wie weit die Macht der Kunst reicht und wo ihre Grenzen sind. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Hause BASSENGE!
Ihre STIFTUNG INTERNATIONALES FORUM
Isabella Gabriel Niang wurde 1959 in Mainz geboren. Sie studierte an der Universität der Künste Berlin und absolvierte 1997 als Meisterschülerin bei Prof K.-H. Herrfurth.
Ihre Malerei entwickelt sich aus der inneren Vorstellungskraft auf dem Fundament einer intensiven zeichnerischen Auseinandersetzung mit Figur und Raum. Es geht ihr vor allem um die Schaffung des Menschenbildes in unterschiedlichen Themenzyklen: Sie bewegt sich im Zwischenreich von Gegenständlichkeit und Abstraktion. Ihre Malerei bildet sinnliche Präsenz der Farbe als substanzielle Materie. Der schöpferische Akt, zugleich bauend, zerstörend und wiederum neue Formen kreiernd, läßt Innenbilder, atmende malerische Bildräume einer dynamisch-spirituellen Lebensfreude entstehen.
In "Dualität-Spiegelung" drückt sich ihre Vision einer möglichen Überwindung des Gespaltenseins im menschlichen Wesen und in der Gesellschaft aus. Es geht ihr dabei um die Darstellung des Leidens aufgrund der bestehenden Trennung, aber auch um die Visualisierung einer möglichen Synthese der Gegensätze bzw. unterschiedlichen Seins-Zustände männlich/weiblich sowie des Analytischen, Rationalen zum Subjektiven, Intuitiven. Die Schaffung eines noch unbekannten, erlösten Zustandes.
Im Zyklus "Befreiung" spiegelt sich in ihren Gemälden und Kohlezeichnungen ein Gefühl unserer Zeit wieder, dass das Maß eines unerträglichen Zustandes erreicht ist. Existentielle, emotionale Befindlichkeiten finden ihre künstlerische Umsetzung. Kraftvolle, sehr dynamische und bis an den Punkt der Auflösung gearbeitete Figurationen reflektieren die verschiedenen Zustände des menschlichen Wesens in der Werkgruppe "Schmerz, Freude, Leidenschaft, Verletzlichkeit". Sie setzt ein Zeichen, ruft den Menschen auf. Sie stellt in Frage und fordert heraus. Und ermutigt den Einzelnen, Licht in unser Zeitalter zu bringen.
Als Stifterin hat Niang die STIFTUNG INTERNATIONALES FORUM ins Leben gerufen und lädt weitere Stifter und Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft ein, die Kunst als Impulsgeber für Innovationen zu fördern.
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